Laserdrucker werden mit Tonerkartuschen betrieben, die Toner Feinstaub ausstoßen können. Toner Feinstaub als Emissionsprodukt bei Druckern durch die entsprechenden Tonerkartuschen wurde in der Vergangenheit häufiger vor dem Hintergrund der potenziellen Gesundheitsschädigung diskutiert.
Der sogenannte Feinstaub wird deshalb als bedenklich eingestuft, da er nicht mit dem bloßen Auge erkennbar ist, aber in die Wege der Lunge vordringen kann. Der Toner Feinstaub wird deshalb als lungengängiger Staub bezeichnet. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, inwiefern tatsächlich eine Gesundheitsgefährdung besteht und welche Möglichkeiten von Seiten der Hersteller bestehen, den Ausstoß von Toner Feinstaub zu minimieren. Während es in der Vergangenheit bereits Berichte und Studien gab, die davon ausgingen, dass keine Gesundheitsgefährdung durch diesen Feinstaub nachgewiesen werden kann, wird dies neueren Studien zufolge nicht mehr ganz so kategorisch ausgeschlossen. Laut dem Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung Ende 2008 kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Druckeremissionen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Es wird davon ausgegangen, dass es zu Schleimhautentzündungen, Bindehautreizungen und Reizungen der Atemwege kommen kann. Es ist aber auch darauf hinzuweisen, dass keine klaren Nachweise für diese Auswirkungen aufgrund von Toner Feinstaub erbracht werden konnten. Die Verdachtsfälle, die mögliche Erscheinungen zeigten, traten zudem bei verhältnismäßig wenigen Personen auf, die regelmäßig mit Laserdruckern arbeiten. Es ist in diesem Zusammenhang bislang unklar, welche einzelnen Bestandteile des Toner Feinstaubs für die unerwünschten Wirkungen verantwortlich gemacht werden können.
Einzelne Toner Produkte tragen zum Zeichen der besten Qualität das Gütezeichen „blauer Engel“. Diese Produkte werden vom Bundesinstitut für Risikobewertung besonders empfohlen. Untersucht wird in diesem Zusammenhang das Partikelgemisch der Abluft eines Laserdruckers. Nach wie vor ist aber umstritten, dass die Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der betroffenen Personen auf den Toner Feinstaub zurückzuführen sind. Insbesondere Staub, der sich während der nutzungsfreien Zeit ablagern kann, könnte für etwaige Atemprobleme verantwortlich gemacht werden. Die technischen Voraussetzungen werden zunehmend verbessert, so dass nur noch geringe Mengen an Toner Feinstaub in die Luft abgegeben werden, sofern kein veraltetes Gerät eingesetzt wird.
Insbesondere in Büros wird von vielen Arbeitgebern auf ergonomische und gesundheitsbewusste Arbeitsplätze gesetzt, was auch einen emissionsarmen Drucker beinhalten sollte. Im Allgemeinen wird empfohlen, Laserdrucker bestenfalls in gut belüfteten Räumen zu betreiben und eine regelmäßige Wartung und Reinigung vorzunehmen bzw. vornehmen zu lassen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann einen speziellen Filter erwerben, der den Ausstoß von Toner Feinstaub auf ein Minimum reduziert. Insbesondere dann, wenn Nutzer empfindlich sind bzw. anders gelagerte Atemwege Probleme haben, macht der Einsatz eines entsprechenden Toner Filters Sinn.
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